Eneva Media

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

fĂĽr die Erstellung, das Hosting sowie die laufende Wartung und Pflege von

Websites im Rahmen eines Angebots- und Bestellvorgangs

Allgemeine Geschäftsbedingungen

der Eneva Media, Ottobrunner-Straße 28, 82008 Unterhaching, Geschäftsinhaber Arnes Cajic, USt-

ID 14417712233, E-Mail: info@alt.eneva-media.de, Telefon: +49 15679 688469

– nachfolgend „Anbieter“

gegenĂĽber seinen Kunden

– nachfolgend „Kunde“.

§ 1 Geltungsbereich, Kundenkreis und Vertragsgegenstand

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Konzeption, Gestaltung,

Erstellung, Anpassung, Veröffentlichung, das Hosting sowie die laufende Wartung und Pflege von

Websites, Landingpages, Webshops und sonstigen digitalen Webauftritten, die der Kunde im Rahmen

eines Angebots- und Bestellvorgangs ĂĽber ein Bestellformular, ein Checkout-System oder auf

sonstigem elektronischem Wege beim Anbieter bestellt.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Unternehmer ist

jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des

Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden

finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert

widerspricht. Sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrĂĽcklich in

Textform zustimmt.

(4) Der konkrete Leistungsumfang der einmaligen Website-Erstellung ergibt sich abschlieĂźend aus der

jeweiligen Leistungsbeschreibung im Rahmen des Angebots- und Bestellvorgangs, dem

Bestellformular, etwaigen ausgewählten Zusatzleistungen sowie der Bestellbestätigung des Anbieters.

Hierzu können insbesondere gehören: Anzahl der Seiten/Unterseiten, Designumfang, Logoerstellung,

Einbindung von Texten und Bildern, Kontaktformular, technische Einbindung rechtlicher Pflichtseiten,

SEO-Basisleistungen, Korrekturschleifen, Zahlungsmodalitäten, Projektlaufzeit und sonstige

Zusatzleistungen.

(5) Hosting, laufende technische Wartung und laufende Pflege der Website sind zwingender Bestandteil

jedes Vertrages ĂĽber die Erstellung einer Website durch den Anbieter und werden als wiederkehrende

Leistung nach Maßgabe von § 13 dieser AGB erbracht. Diese Leistungen bilden zusammen mit der

einmaligen Website-Erstellung den vom Anbieter angebotenen Gesamtleistungsumfang.

(6) Leistungen, die im Angebot, im Bestellformular, in der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder in der

Bestellbestätigung nicht ausdrücklich enthalten sind, sind nicht geschuldet. Dies gilt insbesondere fürEntwurf, 22. Juli 2026

rechtliche Prüfung von Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, AGB oder sonstigen

Rechtstexten, Marken- und Logorecherchen, BildrechteprĂĽfungen, laufende SEO-Betreuung, Online-

Marketing, individuelle Programmierung, zusätzliche Schnittstellen, umfangreiche Inhaltsänderungen,

Texterstellung oder Designleistungen auĂźerhalb des ausdrĂĽcklich vereinbarten Leistungsumfangs.

§ 2 Vertragsschluss über persönliches Telefonat, Bestellformular

und Checkout

(1) Grundlage des Vertragsschlusses ist regelmäßig ein persönliches Telefonat zwischen dem Anbieter

und dem Kunden als Unternehmer. Im Anschluss an dieses Beratungsgespräch übersendet der

Anbieter dem Kunden per E-Mail ein Angebot nebst Bestellformular. Das Bestellformular enthält einen

Bezahllink zur Checkout-Plattform „Rabbit“. Durch Nutzung des Bezahllinks und Auslösung des

Zahlungsvorgangs über die Checkout-Plattform „Rabbit“ nimmt der Kunde das vom Anbieter

ĂĽbersandte Angebot ĂĽber die im Angebot und Bestellformular bezeichneten Leistungen einschlieĂźlich

der laufenden Hosting-, Wartungs- und Pflegeleistungen verbindlich an. Der Vertrag kommt zustande,

sobald der Anbieter die Auslösung der Zahlung bzw. die Zahlungsbestätigung über die Checkout-

Plattform „Rabbit“ erhält.

(2) Vor Abgabe der Bestellung wird der Kunde ĂĽber die wesentlichen Merkmale des Leistungsumfanges,

den Preis fĂĽr die Website-Erstellung, das Entgelt fĂĽr Hosting, Wartung und Pflege, die

Zahlungsmodalitäten, eine etwaige Mindestlaufzeit, die Kündigungsbedingungen sowie die sonstigen

wesentlichen Vertragsbedingungen durch das Angebot nebst Bestellformular informiert.

(3) Durch Bestätigung des im Bestellformular enthaltenen Bezahllinks und Auslösung des

Zahlungsvorganges über die Checkout-Plattform „Rabbit“ bestätigt der Kunde, dass er das per E-Mail

ĂĽbersandte Angebot nebst Bestellformular annimmt und einen zahlungspflichtigen Vertrag ĂĽber die

dort bezeichneten Leistungen abschließen möchte.

(4) Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung bzw. den Vertragsschluss unverzüglich per E-Mail

mit einer Bestellbestätigung.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen ohne Angabe von GrĂĽnden abzulehnen, insbesondere wenn

die vom Kunden gewünschte Leistung technisch, rechtlich, kapazitätsbedingt oder wirtschaftlich nicht

sinnvoll umsetzbar ist oder der Kunde Inhalte, Designs oder Zwecke verfolgt, die gegen geltendes

Recht oder Rechte Dritter verstoßen können.

(6) Die Zahlungsabwicklung erfolgt ĂĽber das im Angebots- und Bestellvorgang eingesetzte Checkout- und

Zahlungssystem, insbesondere Rabbit Checkout, PayPal, Kreditkarte, Klarna, SEPA. Vertragspartner

des Kunden fĂĽr die Website-Erstellung sowie fĂĽr Hosting, Wartung und Pflege bleibt ausschlieĂźlich

der Anbieter. Zahlungsdienstleister und Checkout-Anbieter werden nicht Vertragspartner hinsichtlich

der Website-Erstellung, soweit nicht ausdrĂĽcklich etwas anderes angegeben ist.

§ 3 Leistungsumfang und Rangfolge der Vertragsunterlagen

(1) MaĂźgeblich fĂĽr den Leistungsumfang ist vorrangig die im Angebot, im Bestellformular oder in der

Bestellbestätigung bezeichnete Leistungsbeschreibung einschließlich etwaiger Zusatzoptionen.

(2) Bei WidersprĂĽchen gilt folgende Rangfolge: (i) die im Angebot, im Bestellformular oder in der

Bestellbestätigung bezeichnete Leistungsbeschreibung; (ii) diese AGB; (iii) allgemeine werbliche

Angaben auf der Website des Anbieters.Entwurf, 22. Juli 2026

(3) Allgemeine Werbeaussagen, Designbeispiele, Referenzen, Screenshots, Mockups oder

Präsentationen stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung dar, soweit sie nicht ausdrücklich in der

Bestellbestätigung als verbindlicher Leistungsbestandteil bezeichnet werden.

(4) Der Anbieter schuldet keine bestimmte wirtschaftliche Entwicklung, keine bestimmte Sichtbarkeit in

Suchmaschinen, keine bestimmte Platzierung bei Google oder sonstigen Suchmaschinen, keine

bestimmte Conversion Rate, keine bestimmte Umsatzsteigerung und keinen bestimmten

geschäftlichen Erfolg des Kunden, es sei denn, dies wurde ausdrücklich in Textform vereinbart.

(5) Der Anbieter darf zur Leistungserbringung eigene Mitarbeiter, freie Mitarbeiter, Subunternehmer,

technische Dienstleister, Hosting-Provider, Template-Anbieter, Bilddatenbanken, Softwareanbieter

und KI-gestĂĽtzte Werkzeuge einsetzen, soweit hierdurch berechtigte Interessen des Kunden nicht

unangemessen beeinträchtigt werden.

(1)

§ 4 Projektablauf, Mitwirkung und Korrekturschleifen

Nach Vertragsschluss und Zahlung gemäß § 8 fordert der Anbieter den Kunden zur Übermittlung der

fĂĽr die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Inhalte auf. Dies kann insbesondere ĂĽber

ein Kundenportal, ein Formular, einen Fragebogen, per E-Mail oder ĂĽber ein sonstiges digitales

Projektmanagement-Tool erfolgen.

(2) Der Kunde hat dem Anbieter alle erforderlichen Inhalte vollständig, richtig, rechtzeitig und in einem

üblichen digitalen Format zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere Texte, Bilder, Logos,

Grafiken, Farb- und Designvorgaben, Kontaktinformationen, Impressumsdaten, Angaben zum

Unternehmen, Produkt- und Leistungsinformationen sowie etwaige Zugangsdaten.

(3) Sofern in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts Abweichendes angegeben ist, sind im Angebot,

zwei Korrekturschleifen enthalten. Eine Korrekturschleife umfasst angemessene Änderungswünsche

des Kunden zu dem vom Anbieter vorgelegten Entwurf, soweit diese innerhalb des vereinbarten

Leistungsumfangs bleiben und keine grundlegende Neukonzeption, keine wesentliche Erweiterung

des Funktionsumfangs und keine nachträgliche Änderung der ursprünglichen Vorgaben darstellen.

(4) Weitere Korrekturschleifen, Änderungswünsche nach Ausschöpfung der inkludierten

Korrekturschleifen sowie Änderungswünsche außerhalb des gebuchten Leistungsumfangs sind

gesondert zu vergĂĽten. Der Anbieter ist berechtigt, diese Leistungen nach seiner jeweils gĂĽltigen

Preisliste oder, soweit nichts anderes vereinbart ist, nach Zeitaufwand abzurechnen.

(5) FĂĽr die Erstellung eines ersten Website-Entwurfs bzw. eines ersten wesentlichen Arbeitsstands

veranschlagt der Anbieter regelmäßig einen Zeitraum von etwa einer bis drei Wochen ab dem Zeitpunkt, zu

dem (a) der Vertrag zustande gekommen ist, (b) die geschuldete erste Zahlung eingegangen ist und

(c) der Kunde sämtliche für den Projektstart erforderlichen Inhalte, Informationen, Freigaben und

Zugangsdaten vollständig bereitgestellt hat.

(6) Bei der Frist nach Absatz 5 handelt es sich nicht um eine verbindliche Fertigstellungsfrist, sofern nicht

ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Verzögerungen, die auf unvollständiger oder verspäteter

Mitwirkung des Kunden, nachträglichen Änderungswünschen, Drittanbietersystemen, technischen

Störungen oder sonstigen Umständen außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters beruhen,

verlängern die Bearbeitungszeit angemessen.(7) Entwurf, 22. Juli 2026

Der Anbieter ist berechtigt, das Projekt bis zur erforderlichen Mitwirkung des Kunden auszusetzen,

wenn der Kunde trotz Aufforderung erforderliche Informationen, Inhalte, Freigaben, Zugangsdaten

oder Zahlungen nicht bereitstellt.

(8) Führt eine fehlende, verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung des Kunden zu

Mehraufwand, ist der Anbieter berechtigt, diesen Mehraufwand nach der jeweils vereinbarten

VergĂĽtung, hilfsweise nach dem vereinbarten oder ĂĽblichen Stundensatz, gesondert abzurechnen.

§ 5 Verantwortung des Kunden für Inhalte und rechtliche Angaben

(1) Der Kunde ist fĂĽr die von ihm bereitgestellten Inhalte allein verantwortlich. Dies gilt insbesondere fĂĽr

Texte, Bilder, Logos, Marken, Namen, Designs, Videos, Produktbeschreibungen, Preisangaben,

rechtliche Pflichtangaben, Datenschutzhinweise, Cookie-Informationen, Impressumsangaben und

sonstige Angaben.

(2) Der Kunde sichert zu, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind, nicht

gegen gesetzliche Vorschriften verstoĂźen und insbesondere keine Urheberrechte, Markenrechte,

Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte, Wettbewerbsrechte oder sonstige Rechte Dritter verletzen.

(3) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, vom Kunden bereitgestellte Inhalte rechtlich, steuerlich,

wettbewerbsrechtlich, datenschutzrechtlich, markenrechtlich oder inhaltlich zu prĂĽfen. Dies gilt

insbesondere auch für vom Kunden bereitgestellte Logos sowie Impressum, Datenschutzerklärung,

Cookie-Banner, Pflichtinformationen, AGB des Kunden oder sonstige rechtliche Texte, sofern nicht

ausdrĂĽcklich eine rechtliche PrĂĽfung als gesonderte Leistung vereinbart wurde.

(4) Wird der Anbieter wegen vom Kunden bereitgestellter Inhalte, Vorgaben oder Materialien von Dritten

in Anspruch genommen, stellt der Kunde den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen, Schäden, Kosten

und angemessenen Rechtsverteidigungskosten frei, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu

vertreten hat.

(5) Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter Zugangsdaten nur soweit erforderlich offenzulegen und

eigene Sicherungskopien seiner Daten, Websites, Accounts und Inhalte vorzuhalten. Der Anbieter

ĂĽbernimmt keine Verantwortung fĂĽr Datenverluste, soweit diese nicht auf einer vom Anbieter zu

vertretenden Pflichtverletzung beruhen.

§ 6 Abnahme der Website

(1) Nach Fertigstellung stellt der Anbieter dem Kunden die Website oder den jeweiligen Leistungsstand

zur PrĂĽfung bereit und fordert ihn zur Abnahme auf.

(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Leistung innerhalb von 7 Kalendertagen nach Bereitstellung zu prĂĽfen

und entweder die Abnahme zu erklären oder wesentliche Mängel konkret zu benennen.

(3) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Die Abnahme darf nicht

allein aus gestalterischen, geschmacklichen oder kĂĽnstlerischen GrĂĽnden verweigert werden, sofern

die Leistung den vereinbarten Spezifikationen, dem freigegebenen Konzept, dem Briefing und der

Leistungsbeschreibung entspricht. Dem Anbieter steht innerhalb des vereinbarten Rahmens

gestalterische Freiheit zu.

(4) Erklärt der Kunde die Abnahme nicht innerhalb der gesetzten Frist und benennt er innerhalb dieser

Frist keinen wesentlichen Mangel, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als abgenommen.Entwurf, 22. Juli 2026

(5) Mit der Abnahme gilt die Leistung als im Wesentlichen vertragsgemäß erbracht. Spätere

Änderungswünsche sind gesondert zu vergüten, soweit sie nicht der Mängelbeseitigung dienen.

§ 7 Änderungen, Zusatzleistungen und Mehraufwand

(1) Leistungen, die ĂĽber den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind gesondert zu vergĂĽten.

Dies gilt insbesondere für zusätzliche Seiten, Funktionen, Designs, Korrekturschleifen, Texte, Bilder,

Logoarbeiten, rechtliche Einbindungen, Shopfunktionen, Mehrsprachigkeit, SEO-Leistungen,

Schnittstellen, Wartung außerhalb des vereinbarten Umfangs, Support oder spätere Änderungen.

(2) Der Anbieter wird den Kunden auf absehbaren Mehraufwand hinweisen. Soweit nichts anderes

vereinbart ist, erfolgt die VergĂĽtung nach der jeweils gĂĽltigen Preisliste oder zu dem vereinbarten

Stundensatz von 110 EUR netto je Stunde, abrechenbar in Einheiten von 15 Minuten.

(3) Änderungswünsche des Kunden können zu einer angemessenen Verlängerung vereinbarter Fristen

fĂĽhren.

(4) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Zusatzleistungen auszufĂĽhren, bevor der Kunde das hierfĂĽr

unterbreitete Angebot angenommen oder die hierfĂĽr verlangte Zahlung geleistet hat.

(5) KĂĽndigt der Kunde den Auftrag vor Fertigstellung oder endet der Vertrag aus GrĂĽnden, die der

Kunde zu vertreten hat, behält der Anbieter, soweit dies gesetzlich zulässig ist, den Anspruch auf die

vereinbarte VergĂĽtung; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der

Vertragsbeendigung an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner

Arbeitskraft erwirbt oder böswillig zu erwerben unterlässt. Bereits entstandene oder verbindlich

beauftragte Fremd- und Drittkosten sind vom Kunden zusätzlich zu ersetzen, soweit sie nicht bereits

in der vereinbarten VergĂĽtung enthalten oder als ersparte Aufwendungen zu berĂĽcksichtigen sind.

Weitergehende gesetzliche AnsprĂĽche bleiben unberĂĽhrt.

§ 8 Preise, Zahlung und Zahlungsoptionen

(1) Es gelten die im Zeitpunkt der Bestellung im Angebots- und Bestellvorgang oder im Bestellformular

angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht ausdrĂĽcklich abweichend ausgewiesen,

zuzĂĽglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

(2) Die VergĂĽtung fĂĽr die einmalige Website-Erstellung richtet sich nach dem im Rahmen des

Beratungstermins besprochenen und dem Kunden anschlieĂźend per E-Mail ĂĽbersandten Angebot

nebst Bestellformular. Sie ist als Einmalzahlung zu leisten. Eine Ratenzahlung fĂĽr die einmalige

Website-Erstellung ist ausgeschlossen, sofern nicht im Einzelfall ausdrĂĽcklich etwas anderes in

Textform vereinbart wird.

(3) Das Entgelt für Hosting, laufende Wartung und Pflege ist nach Maßgabe von § 13 entweder monatlich

im Voraus oder, sofern dies im Rahmen des Beratungstermins besprochen und in dem per E-Mail

ĂĽbersandten Angebot nebst Bestellformular vorgesehen ist, als Einmalzahlung fĂĽr die jeweilige

Vertragslaufzeit im Voraus zu leisten.

(4) Ist in dem im Rahmen des Beratungstermins besprochenen und per E-Mail ĂĽbersandten Angebot

nebst Bestellformular fĂĽr Hosting, laufende Wartung und Pflege eine Einmalzahlung im Voraus

vorgesehen, wird auf die fĂĽr die jeweilige Vertragslaufzeit anfallenden HostinggebĂĽhren ein Skonto in

Höhe von 5 % gewährt, sofern in dem Angebot oder in der Bestellbestätigung nichts Abweichendes

vereinbart ist.(5) Entwurf, 22. Juli 2026

Das Entgelt für Hosting, laufende Wartung und Pflege beträgt, sofern im Angebot oder in der

Bestellbestätigung nicht ausdrücklich abweichend angegeben, 75 EUR pro Monat zuzüglich

gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit der Preis als Nettopreis ausgewiesen wird. Dieses Entgelt ist

monatlich im Voraus fällig.

(6) Der Anbieter ist berechtigt, vor Beginn oder Fortsetzung der Leistung angemessene VorschĂĽsse,

Abschlagszahlungen oder Sicherheitsleistungen zu verlangen, sofern nichts Abweichendes

vereinbart ist.

(7) Auslagen und Fremdkosten, insbesondere Reise-, Lizenz-, Plugin-, Stockmaterial-, Domain-, Hosting-

, Provider-, Druck-, Versand- und sonstige Drittanbieterkosten, sind vom Kunden gegen Nachweis

oder nach vorheriger Freigabe zu erstatten, soweit sie nicht ausdrĂĽcklich in der vereinbarten

VergĂĽtung enthalten sind.

(8) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, die weitere

Leistungserbringung bis zum vollständigen Ausgleich offener Beträge auszusetzen. Dies gilt

insbesondere auch für laufende Hosting-, Wartungs- und Pflegeleistungen, soweit gesetzlich zulässig

und soweit der Anbieter den Kunden zuvor angemessen auf die Folgen des Zahlungsverzugs

hingewiesen hat. Der Anbieter ist in diesem Fall insbesondere berechtigt, die Website nach vorheriger

Androhung in Textform vorĂĽbergehend offline zu nehmen oder den Zugriff auf einzelne Leistungen

vorübergehend zu sperren, wenn der Kunde fällige Zahlungen trotz Mahnung und Ablauf einer

angemessenen Nachfrist nicht vollständig leistet. Einer vorherigen Androhung bedarf es nicht, wenn

eine sofortige Sperrung oder Offline-Nahme zur Abwehr erheblicher Sicherheitsrisiken, zur

Vermeidung von Rechtsverletzungen, zur DurchfĂĽhrung zwingend erforderlicher Wartungsarbeiten

oder aufgrund gesetzlicher, behördlicher oder providerseitiger Vorgaben erforderlich ist. Die Sperrung

oder Offline-Nahme ist auf das erforderliche Maß zu beschränken; der Anbieter wird die Leistungen

wieder aufnehmen, sobald der Grund fĂĽr die Sperrung oder Offline-Nahme entfallen ist.

VergĂĽtungsansprĂĽche des Anbieters bleiben unberĂĽhrt, soweit der Kunde den Grund fĂĽr die Sperrung

oder Offline-Nahme zu vertreten hat.

(9) Der Kunde darf nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder aus demselben

Vertragsverhältnis stammenden Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht besteht

nur, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 9 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter bleibt Urheber bzw. Inhaber der urheberrechtlichen und sonstigen Schutzrechte an den

von ihm erstellten EntwĂĽrfen, Designs, Grafiken, Texten, Codebestandteilen, Layouts, Konzepten und

sonstigen Arbeitsergebnissen, soweit diese schutzfähig sind. Eine Mitwirkung des Kunden,

insbesondere durch Vorgaben, Ideen, Feedback, KorrekturwĂĽnsche oder Bereitstellung von Inhalten,

begrĂĽndet keine Miturheberschaft des Kunden.

(2) Der Anbieter räumt dem Kunden nach vollständiger Zahlung der für die Website-Erstellung

vereinbarten VergĂĽtung die fĂĽr den vertraglich vorausgesetzten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte

an den individuell fĂĽr den Kunden erstellten Arbeitsergebnissen ein.

(3) Bis zur vollständigen Zahlung bleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Anbieter. Eine Veröffentlichung,

Vervielfältigung, Bearbeitung, Weitergabe oder sonstige Nutzung der Arbeitsergebnisse vor

vollständiger Zahlung ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig.Entwurf, 22. Juli 2026

(4) Soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, erhält der Kunde ein zeitlich und räumlich

unbeschränktes, einfaches Nutzungsrecht an der erstellten Website für den eigenen Internetauftritt

des Kunden.

(5) An Standardsoftware, Open-Source-Komponenten, Templates, Themes, Plugins, Schriftarten,

Stockmaterial, Drittanbieter-Tools und sonstigen Fremdkomponenten erhält der Kunde nur diejenigen

Rechte, die nach den jeweiligen Lizenzbedingungen des Drittanbieters eingeräumt werden können.

Der Kunde ist verpflichtet, diese Lizenzbedingungen einzuhalten.

(6) Eine weitergehende Nutzung als die in diesen AGB oder in der Bestellbestätigung eingeräumte

Nutzung, insbesondere die Nutzung einzelner Gestaltungselemente auĂźerhalb der Website, die

Weitergabe an Dritte, die Unterlizenzierung, die Bearbeitung durch Dritte, die Nutzung fĂĽr weitere

Websites, Marken, Unternehmen oder Projekte sowie die Ăśbertragung von Nutzungsrechten auf

Dritte, bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters, sofern sie nicht ausdrĂĽcklich vereinbart ist.

(7) An individuell fĂĽr den Kunden erstellten Designs, Texten, Grafiken, Codebestandteilen oder sonstigen

Arbeitsergebnissen können weitergehende Rechte eingeräumt werden, wenn dies ausdrücklich

vereinbart ist.

(8) Der Anbieter ist berechtigt, die erstellte Website sowie den Namen und das Logo des Kunden als

Referenz zu verwenden und an geeigneter Stelle einen dezenten Urheber-/Agenturhinweis

anzubringen, sofern der Kunde, dem nicht aus berechtigtem Grund widerspricht.

(9) Eine Herausgabe von Quelldateien, Projektdateien, Rohdaten, editierbaren Design-Dateien,

Zugangsdaten, Dokumentationen oder Quellcode ist nur geschuldet, wenn dies ausdrĂĽcklich

vereinbart wurde.

(10) EntwĂĽrfe, Konzepte, Layouts, Designs und sonstige Arbeitsergebnisse des Anbieters dĂĽrfen

außerhalb der eingeräumten Nutzungsrechte ohne Zustimmung des Anbieters nicht verändert,

nachgeahmt, vervielfältigt, weitergegeben oder anderweitig genutzt werden. Gesetzliche Ansprüche

des Anbieters, insbesondere auf Unterlassung und Schadensersatz, bleiben unberĂĽhrt.

§ 10 Rechtliche Pflichtangaben, Datenschutz und Cookies

(1) Der Anbieter schuldet keine rechtliche Beratung und keine rechtliche PrĂĽfung der Website, soweit dies

nicht ausdrĂĽcklich als gesonderte Leistung vereinbart wurde. Dies umfasst insbesondere keine

PrĂĽfung der wettbewerbsrechtlichen, markenrechtlichen, designrechtlichen, datenschutzrechtlichen,

steuerrechtlichen, berufsrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Zulässigkeit des Geschäftsmodells,

der Produkte, Dienstleistungen, Werbeaussagen, Domains, Kennzeichen, Designs, Logos, Slogans

oder Inhalte des Kunden, sofern eine solche PrĂĽfung nicht ausdrĂĽcklich als gesonderte Leistung

vereinbart wurde.

(2) Die Verantwortung für die rechtliche Zulässigkeit der Website, insbesondere für Impressum,

Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, Einwilligungsmanagement, Preisangaben,

Informationspflichten, branchenspezifische Pflichtangaben, Wettbewerbsrecht, Datenschutzrecht und

sonstige rechtliche Anforderungen, liegt beim Kunden.

(3) Soweit der Anbieter technische Platzhalter, Mustertexte oder Eingabefelder fĂĽr Impressum,

Datenschutzerklärung oder Cookie-Hinweise bereitstellt, handelt es sich lediglich um eine technische

UnterstĂĽtzung, nicht um eine rechtliche PrĂĽfung oder Rechtsberatung.(4) Entwurf, 22. Juli 2026

Sofern der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des

Kunden verarbeitet, schlieĂźen die Parteien vor Beginn der entsprechenden Verarbeitung eine

Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, soweit gesetzlich erforderlich.

(5) Der Kunde bleibt Verantwortlicher fĂĽr die von ihm betriebene Website und die dort stattfindende

Verarbeitung personenbezogener Daten, soweit nicht ausdrĂĽcklich etwas anderes vereinbart ist.

§ 11 Gewährleistung

(1) Für Mängel gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes wirksam

vereinbart ist.

(2) Ein Mangel liegt nicht vor, wenn die beanstandete Abweichung auf unrichtigen, unvollständigen oder

nachträglich geänderten Vorgaben des Kunden, auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten, auf

Drittanbieter-Systemen, Hosting-Umgebungen, Browseränderungen, Plugins, Updates, Schnittstellen,

Zahlungsdienstleistern oder sonstigen Umständen beruht, die außerhalb des Verantwortungsbereichs

des Anbieters liegen.

(3) Der Anbieter ist zunächst zur Nacherfüllung berechtigt. Die Nacherfüllung kann nach Wahl des

Anbieters durch Nachbesserung oder Neuerstellung der mangelhaften Leistung erfolgen.

(4) Der Kunde hat Mängel möglichst konkret zu beschreiben und dem Anbieter alle zur Prüfung und

Behebung erforderlichen Informationen und Zugänge zur Verfügung zu stellen.

(5) Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Bereitstellung bzw.

Abnahmeaufforderung in Textform zu rĂĽgen. Unterbleibt eine rechtzeitige RĂĽge, gilt die Leistung

hinsichtlich offensichtlicher Mängel als genehmigt, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen

Vorschriften entgegenstehen.

(6) Beschaffenheitsgarantien ĂĽbernimmt der Anbieter nur, wenn sie ausdrĂĽcklich und unter Verwendung

des Begriffs „Garantie“ in der Bestellbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung abgegeben

werden.

(7) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Abnahme, soweit gesetzlich zulässig.

Die gesetzlichen Verjährungsfristen bleiben unberührt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, arglistigem

Verschweigen eines Mangels, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und Ansprüchen nach

dem Produkthaftungsgesetz.

§ 12 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der

Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie

im Umfang einer ausdrĂĽcklich ĂĽbernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den

vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren

Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren

Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.(4) Entwurf, 22. Juli 2026

Der Anbieter haftet nicht fĂĽr Inhalte, Materialien, Vorgaben, Zugangsdaten, Rechtsangaben oder

sonstige Informationen, die der Kunde bereitstellt. Der Anbieter haftet insbesondere nicht für Verstöße,

die auf dem Geschäftsmodell, den Produkten, Dienstleistungen, Preisen, Claims, Inhalten, Domains,

Kennzeichen, Logos oder sonstigen Vorgaben des Kunden beruhen, sofern der Anbieter eine

entsprechende rechtliche PrĂĽfung nicht ausdrĂĽcklich ĂĽbernommen hat.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Störungen, Ausfälle, Sicherheitslücken oder Änderungen von

Drittanbietern, insbesondere Hosting-Providern, Domain-Registraren, Zahlungsdienstleistern,

Checkout-Systemen, CMS-Systemen, Plugins, Templates, Browsern, Suchmaschinen, sozialen

Netzwerken oder Schnittstellen, soweit der Anbieter diese nicht zu vertreten hat.

(6) Soweit eine Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten

seiner gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter, freien Mitarbeiter, Subunternehmer und ErfĂĽllungsgehilfen.

§ 13 Hosting, laufende Wartung und Pflege

(1) Hosting, laufende technische Wartung und laufende Pflege der Website sind Bestandteil jedes

Vertrages ĂĽber die Erstellung einer Website durch den Anbieter. Der Anbieter stellt die hierfĂĽr

erforderlichen Leistungen nach MaĂźgabe dieser AGB und des Angebotes zur VerfĂĽgung.

(2) Die laufenden Leistungen umfassen, soweit im Angebot nicht abweichend geregelt, insbesondere:

(a) Bereitstellung bzw. Organisation des Hostings der Website; (b) technische Erreichbarkeit der

Website im Rahmen der VerfĂĽgbarkeit des eingesetzten Hosting-Providers; (c) Einspielen ĂĽblicher

technischer Updates fĂĽr vom Anbieter eingesetzte Systeme, Themes oder Plugins, soweit dies

technisch möglich und zumutbar ist; (d) angemessene technische Pflege zur Aufrechterhaltung der

Funktionsfähigkeit der Website; (e) einfache technische Anpassungen und kleinere Pflegeleistungen

im Rahmen des jeweils gebuchten Pakets.

(3) Nicht umfasst sind, sofern nicht ausdrĂĽcklich vereinbart, insbesondere: (a) inhaltliche

Neugestaltungen oder umfangreiche Inhaltsänderungen; (b) Erstellung neuer Unterseiten; (c) neue

Funktionen, Schnittstellen oder Shopmodule; (d) rechtliche PrĂĽfung oder Aktualisierung von

Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweisen, AGB oder sonstigen Rechtstexten;

(e) laufende Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing oder Conversion-Optimierung;

(f) Beseitigung von Störungen, die durch Eingriffe des Kunden oder Dritter, durch ungeeignete Inhalte,

durch nicht vom Anbieter freigegebene Plugins, Zugangsdatenmissbrauch oder externe

Drittanbietersysteme verursacht wurden.

(4) Das Entgelt für Hosting, laufende Wartung und Pflege beträgt 75 EUR pro Monat, sofern im Angebot

oder in der Bestellbestätigung nicht ausdrücklich ein abweichender Betrag ausgewiesen ist.

(5) Das Entgelt fĂĽr Hosting, laufende Wartung und Pflege kann nach MaĂźgabe der im Angebot oder in

der Bestellbestätigung vorgesehenen Zahlungsoptionen wahlweise monatlich oder für die jeweilige

Vertragslaufzeit im Voraus als Einmalzahlung geleistet werden. Bei monatlicher Zahlung ist das

Entgelt monatlich im Voraus fällig.

(6) Wählt der Kunde für Hosting, laufende Wartung und Pflege die Einmalzahlung im Voraus, wird auf die

für die jeweilige Vertragslaufzeit anfallenden Hostinggebühren ein Skonto in Höhe von 5 % gewährt,

sofern im Angebot oder in der Bestellbestätigung nichts Abweichendes vereinbart ist.

(7) Der Vertrag ĂĽber Hosting, laufende Wartung und Pflege beginnt mit Vertragsschluss, frĂĽhestens

jedoch mit technischer Einrichtung der Website bzw. des Hosting-/Wartungszugangs. Die laufendeEntwurf, 22. Juli 2026

Zahlungspflicht beginnt zu dem im Angebot oder in der Bestellbestätigung angegebenen Zeitpunkt.

Fehlt eine solche Angabe, beginnt sie mit Bereitstellung der Website auf der Hosting-Umgebung des

Anbieters.

(8) Der Vertrag über Hosting, laufende Wartung und Pflege wird mit einer anfänglich festen Laufzeit von

zwölf Monaten geschlossen. Eine ordentliche Kündigung während der anfänglichen Laufzeit ist

ausgeschlossen.

(9) Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit jeweils automatisch um weitere

zwölf Monate, sofern er nicht von einer Partei mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf der jeweils

laufenden Vertragslaufzeit in Textform gekĂĽndigt wird. MaĂźgeblich fĂĽr die Wahrung der

Kündigungsfrist ist der Zugang der Kündigungserklärung bei der jeweils anderen Partei.

(10) Das Recht zur auĂźerordentlichen KĂĽndigung aus wichtigem Grund bleibt unberĂĽhrt. Ein wichtiger

Grund liegt fĂĽr den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit mindestens zwei

monatlichen Zahlungen oder, bei vereinbarter Einmalzahlung, mit der geschuldeten Einmalzahlung in

Verzug ist, rechtswidrige Inhalte veröffentlicht, gegen Rechte Dritter verstößt, Zugangsdaten

missbräuchlich verwendet oder die technische Sicherheit der Website gefährdet.

(11) KĂĽndigungen bedĂĽrfen mindestens der Textform, z. B. per E-Mail. Gesetzliche Formerfordernisse

bleiben unberĂĽhrt.

(12) Nach Beendigung des Hosting-, Wartungs- und Pflegevertrags ist der Anbieter berechtigt, die

laufenden Leistungen einzustellen. Der Anbieter wird dem Kunden auf Wunsch und gegen gesonderte

VergĂĽtung eine angemessene UnterstĂĽtzung bei der Ăśbertragung der Website auf einen anderen

Provider anbieten, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist.

(13) Der Kunde bleibt auch während der laufenden Betreuung für die rechtliche Zulässigkeit der Website

und ihrer Inhalte verantwortlich. Dies gilt insbesondere für Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-

Einwilligungen, Preisangaben, Pflichtinformationen, wettbewerbsrechtliche Angaben, Datenschutz-

Compliance sowie vom Kunden bereitgestellte Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte.

§ 14 Sperrung, Löschung und rechtswidrige Inhalte

(1) Der Anbieter ist berechtigt, die Leistungserbringung zu verweigern, Inhalte nicht zu veröffentlichen

oder bereits veröffentlichte Inhalte vorübergehend zu entfernen oder zu sperren, wenn konkrete

Anhaltspunkte dafĂĽr bestehen, dass diese gegen gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter oder diese

AGB verstoĂźen.

(2) Der Anbieter wird den Kunden hierüber informieren, soweit dies rechtlich zulässig und zumutbar ist.

(3) VergĂĽtungsansprĂĽche des Anbieters bleiben unberĂĽhrt, soweit der Kunde den Grund fĂĽr die Sperrung,

Entfernung oder Leistungsverweigerung zu vertreten hat.

§ 15 Vertraulichkeit

(1) Die Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu

behandeln und nur zur DurchfĂĽhrung des Vertrags zu verwenden.

(2) Vertrauliche Informationen sind insbesondere Geschäftsgeheimnisse, technische Informationen,

Zugangsdaten, EntwĂĽrfe, wirtschaftliche Informationen, Kundendaten, Projektunterlagen und sonstige

Informationen, die ihrer Natur nach vertraulich sind oder als vertraulich bezeichnet werden.(3) Entwurf, 22. Juli 2026

Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, ohne Verstoß gegen

diese AGB öffentlich bekannt werden, der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren

oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden mĂĽssen.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches

Sondervermögen, so ist der ausschließliche Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

(3) Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen bedürfen der Textform, soweit nicht

gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der

ĂĽbrigen Bestimmungen unberĂĽhrt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche

Regelung.